Sonntagmorgen, 10 Uhr: In der Fritz-Ahrberg-Halle in Egestorf begrüßen der Referent Volkmar Lührs (5. Dan Ju-Jutsu) und der Bezirksjugendreferent, Sven Bullerdiek die anwesenden 14 jungen Sportlerinnen und Sportler im Alter von 13 bis 21 Jahren. Das Durchschnittsalter war ungewöhnlich und gleichzeitig das Besondere an diesem Lehrgang. Ausgeschrieben für alle ab 13 Jahren war das Thema „Stocktechniken verwenden und anwenden“ genau richtig, um eine Altersgruppe zu motivieren, die sich für „Kinderlehrgänge“ schon etwas zu alt fühlten. Es ist der erste Lehrgang im Bezirksfachverband Hannover für genau diese Zielgruppe und gleichzeitig auch die Eröffnung der neuen Lehrgangssaison.

Schon mit dem spielerischen Aufwärmen mit Poolnudeln und einem Puzzle für Dreijährige wurden die wichtigsten Grundlagen im Umgang mit dem Stock gelegt und damit die ersten leichten Stresssituationen erzeugt. Diese nutzte der Referent, Volkmar Lührs (er ist von Beruf Polizeibeamter) auch direkt, um darauf hinzuweisen, dass in der polizeilichen Praxis nicht jede beliebig komplizierte Prüfungskombination auch funktioniert. Entsprechend wurden im Anschluss mit dem Stock verschiedene Kombinationen geübt, die sowohl für Prüfungen als auch für die Praxis wirksam sein können.

Nach der Pause ging es wieder mit einigen Konzentrations- und Koordinations-übungen weiter. Sie machten nochmals deutlich, dass die Verteidigung gegen einen Stock schnell und einfach sein muss, um den Überraschungseffekt zu nutzen. Danach wurde die Verteidigung mit einem Stock gegen verschiedene Angriffe geübt. Auch hier der bereits erwähnte Realitätsbezug und der Zusatz des Referenten, dass der „Stock“ auch ein Regenschirm, Kugelschreiber oder etwas Vergleichbares sein kann. Die Anwendung bleibt dabei ähnlich wie die mit dem Bambus-Stock. Als letztes Thema stand eine Prüfungskombination mit Schleuderwurf auf dem Programm, das die anwesenden Jugendlichen sichtlich begeisterte.

Zum Lehrgangsende durften sich die Ju-Jutsuka noch einmal richtig mit dem Stock auf alten Reifen austoben.

Durchaus erschöpft, hochmotiviert und überrascht darüber, wie schnell die Zeit vergangen war, wurden die Jugendlichen in den schönen Sonnentag entlassen.

 

Medienteam NJJV

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