Waffenabwehr zur Bezirkskyuprüfung in Peine

Gleich mehrere Prüfungskommissionen mussten am 15.06.19 für die insgesamt 42 Prüfungen im Bezirksfachverband Braunschweig und Lüneburg zusammengestellt werden. Der Tag schien nicht nur wettermäßig, sondern auch für die Prüflinge zum 2. und 1. Kyu ein „heißer Tag“ zu werden. Um keine Zeit zu verlieren, ging es morgens bereits früh los, denn es war für alle Beteiligten vom Prüfling, über die Prüfer bis hin zum interessierten Zuschauer klar, dass es ein langer Tag werden wird.

 In Peine standen als Prüfer Daniel Freise und Torsten Burghardt, sowie Uwe Nettlau und Jan Teusch zur Verfügung. In Bothel waren es Frank Samland, Helmut Henning, sowie Jörg Tohoff und Fritz Baden.

Nach einer kurzen Einweisung in den Prüfungsablauf ging es dann auch gleich voll zur Sache: Zunächst wurde bei allen Anwärtern die Bewegungslehre, Komplexaufgaben, die Bodentechniken und die Kombinationen geprüft, bevor es dann galt, die Gegen- und Weiterführungstechniken, die Waffenabwehr und die Freie SV zu zeigen. Wurftechniken, Hebel - und Würgetechniken, tolle Bodenarbeit sowie Atemi - und die Waffentechniken wurden in teilweise beeindruckender Weise und tollen Kombinationen vorgetragen.

Trotz der hohen Temperaturen legten einige jüngere Sportler bereits bei der Bewegungslehre und den Komplexaufgaben ein sehr hohes Tempo vor, die dann aber schnell an ihre konditionellen Grenzen stießen. Hierbei wurden hervorragende Techniken aus dem gesamten Spektrum des Ju-Jutsus, die auch die bestehenden Spezialisierungen und Vorlieben der einzelnen Prüflinge abbildeten, gezeigt. Etwas ruhiger und abgeklärter gingen die etwas älteren Ju-Jutsuka ihre Prüfungen an, was sich bei den Temperaturen als genau richtig erwies.

Zwar hatten dann auch alle Anwärter ihre Prüfungen bestmöglich gezeigt, aber es gab von den Prüfern auch einiges zu bemängeln. Laut Prüfer sah man hier deutlich einen Niveauunterschied zwischen den Prüfungen vom 2. Kyu zu denen zum 1.Kyu! Hier war das Auftreten der Prüflinge wesentlich souveräner und auch die Technikausführungen waren sauberer und nicht so fehlerbehaftet. Besonders im Bereich der Waffenabwehr und der Atemitechniken war bei den Anwärtern zum 2. Kyu noch Luft nach oben. Leider müssen sich insgesamt fünf Anwärter erneut der Prüfung stellen, weil es dieses Mal nicht gereicht hat.

Wegen des hohen Prüfungsaufkommens in diesem Jahr fand Ende Juni eine weitere Bezirks-Kyu-Prüfung im Bezirksfachverband Lüneburg in Cuxhaven mit noch einmal 10 Anwärtern zum 2. und 1. Kyu statt. Hier waren die Prüfer Jörg Thonak vom SC Otterndorf und Sven Clemenz von der TSG Nordholz mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden.

Herzlichen Glückwunsch zu den bestandenen Prüfungen und frei nach der Devise: "Nach der Prüfung ist vor der Prüfung!" Die Fotos zeigen die drei Gruppen aus Peine, Bothel und Cuxhaven mit den Prüfern.

 

Medienteam NJJV

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